Hörgeräte ohne Zuzahlung

Hörgeräte ohne Zuzahlung sind all jene Hörgeräte, deren Kosten von der Krankenkasse komplett übernommen und getragen werden.

Bei diesen Hörgeräten werden, über einen Zeitraum von sechs Jahren, alle Kosten für Reparatur und Wartung von der Krankenkasse bezahlt.

Verordnung für ein Hörgeräte ohne Zuzahlung

Bei einer Verordnung, durch den Hals-Nasen-Ohrenarzt, hast du automatisch Anspruch auf ein Hörgerät ohne Zuzahlung. Dieser Anspruch erneuert sich nach einem Ablauf von sechs Jahren.

Das bedeutet, dass du dich alle sechs Jahre auf ein neues Hörgerät freuen darfst. Außerdem hast du, während der sechs Jahre, keine Reparaturkosten zu tragen. Einzig und allein die Batterien sind durch dich zu bezahlen. Allerdings diese verschlingen allerdings keine Unsummen.

Verschiedene Möglichkeiten

In den meisten Fällen handelt es sich, wenn wir über Hörgeräte ohne Zuzahlung sprechen, von Hörgeräten welche hinter dem Ohr getragen werden. Allerdings gibt es auch Hörgeräte, welche im Ohr eingesetzt sind.

Hörgeräte ohne Zuzahlung und erweiternde Funktionen

Besondere Funktionen, wie z.B. das Telefonieren über Bluetooth, oder Multimedia-Streaming-Funktionen (z.b Musik hören), sind als Eigenleistung zu tragen. Hörgeräte ohne Zuzahlung verfügen nicht über diese Funktionen.

Windgeräuschunterdrückung sollte Pflicht sein

Sehr ärgerlich, und tatsächlich zum kotzen, finde ich den Fakt, das Krankenkassenhörgeräte noch immer keine Windgeräuschunterdrückung haben. Aus eigener Erfahrung, und ich denke dass ich damit für viele andere spreche, muss man meistens auf zuzahlungspflichtige Hörgeräte zurückgreifen, wenn man aktiv am Leben teilnehmen und dabei wie ein Hörgesunder hören möchte.

Hörgeräte ohne Zuzahlung oft unzureichend

Sind auch für deinen Fall Hörgeräte ohne Zuzahlung unzureichend, dann kannst du eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse beantragen. Du musst hierfür eine ausführliche Begründung schreiben. Idealerweise besorgst du dir noch Belege vom Betriebsarzt und anderen Personen (Arbeitgeber etc.). Akzeptiert die Krankenkasse deinen Antrag, dann leitet Sie diesen an die Rentenversicherung weiter. In diesem Fall kann es sein, dass du auch eine Stellenbeschreibung für deinen Arbeitsplatz benötigst.

Ablehnungen widersprechen

Dieser Antrag auf Kostenübernahme ist, wenn überhaupt von Erfolg gekrönt, sehr zeitaufwendig. Du solltest es aber nicht unversucht lassen und bei Ablehnung stets einen Widerspruch schreiben.