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Informationen Genital Beadings
Genital Beadings sind kleine Kugel- oder Stabimplantate im Schaftbereich des Penis. Um diese Implantate einzusetzen, wird ein kleiner Einschnitt in die Haut am Schaft gemacht, unter der Haut wird eine Tasche stumpf präpariert und dann das sterile Implantat eingestzt. Der Schnitt wird anschliessend mit Steristrips geklebt oder genäht. Die Implantate werden von aussen mit Klebebändern fixiert, damit sie in Ruhe eingekapselt werden können. Diese Art von Eingriff kommt aus dem pazifischen Raum und ist heutzutage noch immer in Japan sehr populär ("Yakuza Beads").
Unter Scarification versteht man das Zufügen von Ziernarben - also Vernarbung die als Hautschmuck getragen werden. Diese Schmucknarben können auf unterschiedlichste Weise erzeugt werden. Die häufigste und präziseste Art ist wohl das Cutting, d.h. Schneiden der Haut mittels eines Skalpels - diese Art ergibt sehr genaue und "kontrollierbare" Narben. Die bekannteste Art der Scarification ist hingegen das Branding, hier gibt es zwei Formen, das "Strike Branding" mittels geformten Metallstempeln (ergibt keine schöne und regelmässige Narbenbildung) und das "Cautery Branding" mittels eines sog. HF-Kauterers. Dieses Gerät verödet die Haut mittels Strom und ergibt ähnlich dem Cutting recht "kontrollierbare" Narben.
Ein Intimpiercing welches horizontal durch die Eichel gestochen wird, entweder direkt durch die Harnröhre oder über diese. Die Variante durch die Harnröhre ist empfehlenswert, da das Eigenurin bei der Pflege/Reinigung unterstützend wirkt und zwei kurze Stichkanäle (getrennt durch die Harnröhre) schneller ausheilen als ein langer Stichkanal. Sexuell reizvoll, aber nicht ganz ungefährlich. Dieses Piercing ist kein Einsteigerpiercing und setzt beim Kunden und Piercer viel Erfahrung voraus. Als Erstschmuck wird ein sehr langer Stab eingesetzt, da mit grösseren Schwellungen zu rechnen ist. Bei diesem Piercing ist mit Nachblutungen in den ersten paar Tagen zu rechnen, da dieses Piercing durch stark durchblutetes Gewebe (Schwellkörper) gestochen wird. Während der Heilzeit sollte die Vorhaut sofern vorhanden zurückgezogen bleiben, der Heilungsprozeß verläuft so schneller. Der Ursprung des Ampallang liegt in Indonesien.
Hier sei auch erwähnt, dass nach Aussage vieler Frauen diesem Piercing die meiste Lust abzugewinnen ist.
Der Apadravya wird vertikal (üblicherweise schräg nach vorne) durch die Eichel und Harnröhre gestochen. Im wesentlichen ist der Apadravya eine Kombination von Prinz Albert und umgekehrtem Prinz Albert Piercing. Wie der Ampallang gehört auch er zu den fortgeschritteneren Intimpiercings beim Mann, die vom Träger und Piercer viel Erfahrung und Sorgfalt verlangen. Wie beim Ampallang wird auch hier ein langer Stab eingesetzt, da auch hier mit grösseren Schwellungen zu rechnen ist und ebenso sind Nachblutungen in der Anfangsphase nichts ungewöhnliches.