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Informationen Knee Suspension
Bei einer "Knee Suspension" werden wie der Name schon sagt die Haken an den Knien gestochen. Hier ist die Anzahl der Haken entweder 4 oder 6 und die Stärke ist von 2,4 oder 3mm an aufwärts. Bei dieser Suspension hat der Hängende eher weniger Bewegungsfreiheit und es kann durch den vermehrten Blutdruck im Kopf zu Desorientation kommen.
Bei einer "Suicide Suspension" werden die Haken im oberen Rückenbereich in Höhe der Schulterblätter plaziert, gängige Anzahl der Haken liegt bei 4 oder 6, wobei die Haken meistens mindestens 3mm dick sind. Der Name kommt vom Eindruck, den der Zuseher dabei hat, denn diese Suspension hat optische Ähnlichkeiten mit Selbstmördern, die sich aufgehängt haben. Diese Form der Suspension erlaubt dem Hängenden relativ viel Bewegungsfreiheit und man kann ziemlich lang in dieser Position hängen.
Bei einer "Superman Suspension" werden mehrere Haken entlang der gesamten Rückseite des zu Hängenden plaziert, die Anzahl ist meistens zwischen 6 und 24 Haken. Die Stärke der Haken ist mindestens von 2,4 oder 3mm aufwärts. Dies ist eine eher angenehme Suspension, man kann sehr lange so hängen, da das Körpergewicht auf mehrere Haken aufgeteilt wird. Ein Nachteil an dieser Suspension ist der Umstand, daß das Stechen der Haken an einigen Stellen ziemlich unangenehm ist. Der Name kommt daher, daß man bei dieser Suspension den Eindruck erweckt, daß man wie Superman fliegt.
Bei der "Vertical Chest Suspension" (Vertikale Brust Suspension) werden die Haken im oberen Brustbereich gestochen, es werden meistens 2 bis 4 Haken in der Stärke zwischen 3mm bis 5mm verwendet. Diese Form der Suspension ist eine der schmerzhafteren. Wegen des Drucks auf den Brustkorb kommt es schnell zu Atembeschwerden und es wird berichtet, dass besonders der Zugschmerz auf das Brustbein und auch die Achseln diese Suspension meist zu einem eher kürzeren Erlebnis machen. Darüber hinaus kommt es oft zum Einreissen der Haut, da "traditionell" meist nur zwei Haken gewollt sind. Diese Suspension wird auch "O-Kee-Pa" (Okipa) genannt, was nicht unbedingt zutreffend ist. Auf der einen Seite weiss man leider nicht genug über das O-Kee-Pa Ritual der Mandan Indianer (der Stamm wurde nahezu ausgerottet durch eine Pockenepedemie 1838), auf der anderen Seite umfasste die Zeremonie und das Ritual doch weit mehr als "nur" eine Suspension von der Brust. Bekannt wurde dieses Ritual unter anderem durch den Film "Der Mann, den sie Pferd nannten".
Das Dehnen von Piercings sollte immer nur bei abgeheilten Piercings erfolgen und die Dehnstufen sollten so klein wie möglich sein um eine dauerhafte Schädigung des Gewebes zu verhindern. Empfehlenswert wär eine Steigerung um einen halben Milimeter bis Milimeter alle 4 bis 6 Wochen. Dehnen verlangt Geduld.